Bern, 18.03.2016 - Heute Abend sind in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum neunzehnten Mal die Schweizer Filmpreise vergeben worden. Sowohl die Spielfilme «Köpek» und «La Vanité» als auch der Dokumentarfilm «Above and Below» erhielten Trophäen in je zwei Kategorien. Der Spezialpreis der Akademie wird den Filmen «Köpek» und «Above and Below» für deren Tonmischung verliehen. Die Preisverleihung fand im Schiffbau in Zürich statt und wurde von SRF, RTS und RSI live im Fernsehen übertragen.

«Köpek» wurde in zwei Kategorien ausgezeichnet: EsenIsik nimmt in der Kategorie Bester Spielfilm, BerenTuna in der Kategorie Beste Darstellerin je eine Quartz-Trophäe entgegen. Auch geht der Spezialpreis der Akademie, zum einen an Guido Keller für die Tonmischung von «Köpek» und zum anderen an Jacques Kieffer für die Tonmischung von «Above and Below». «Above and Below» gewinnt zudem den Preis für den Besten Dokumentarfilm und den Preis für die Beste Montage. Weitere Auszeichnungen gab es für Patrick Lapp als bester Darsteller und für Ivan Georgiev als beste Darstellung in einer Nebenrolle in «La Vanité».

Weitere Gewinner sind der Kurzfilm «Kacey Mottet Klein, naissance d’un acteur» von Ursula Meier sowie «Erlkönig» von Georges Schwizgebel in der Kategorie Bester Animationsfilm. Mit dem Preis für das Beste Drehbuch wurde «Nichts passiert» von Micha Lewinsky ausgezeichnet. Für die Filmmusik in «Als die Sonne vom Himmel fiel» wurde Marcel Vaid geehrt. Felix von Muralt wurde für seine Kameraarbeit in «Schellen-Ursli» ausgezeichnet. Den Preis für den Besten Abschlussfilm, der dieses Jahr zum ersten Mal verliehen wurde, erhielt Frederic Siegel für «Ruben leaves.»

Renato Berta wurde für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio zu Ehren des Kameramanns sagte Bundesrat Alain Berset: «Der Kameramann ist der engste Verbündete der Schauspieler und gleichzeitig unser engster Verbündeter. Diese Doppelrolle hat Renato Berta auf hervorragende Weise in über hundert Produktionen gespielt. Sowohl die ‚Nouvelle Vague‘ wie der ‚Neue Schweizer Film‘ tragen seine Handschrift.»

Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird von den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich mitgetragen und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 24.3.2017 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt.

Pressebilder der Preisverleihung

Die Pressebilder werden kontinuierlich auf Flickr bereit gestellt : https://www.flickr.com/photos/prixducinemasuisse/.

Adresse für Rückfragen: Ursula Pfander, Presseattaché Schweizer Filmpreis 2016, 079 628 22 71, media@schweizerfilmpreis.ch

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Bern, 27.01.2016 - Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2016 wurden am Mittwoch Abend im Rahmen der Nacht der Nominationen bekannt gegeben, an der sich rund 600 Gäste aus der Filmbranche im Konzertsaal Solothurn zur feierlichen Ankündigung trafen. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am 18. März in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum zweiten Mal im Schiffbau in Zürich statt. Das Publikum kann während der Woche der Nominierten vom 14. bis 20. März 2016 in Zürich und Genf die nominierten Filme im Kino sehen und mit Filmschaffenden diskutieren. Für den Schweizer Filmpreis 2016 sind insgesamt 70 Filme in 12 Kategorien angemeldet. Erstmals konnten Filme in der neuen Kategorie „Abschlussfilme“ eingereicht werden. Alle Filme wurden rund 260 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2016

Bester Spielfilm je Nomination CHF 25'000

AMATEUR TEENS (Niklaus Hilber),
HEIMATLAND (Jan Gassmann, Jonas Meier, Benny Jaberg, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Lisa Blatter, Gregor Frei, Michael
Krummenacher, Carmen Jaquier, Mike Scheiwiller), KÖPEK (Esen Isik), LA VANITÉ (Lionel Baier), NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Bester Dokumentarfilm je Nomination CHF 25'000

ABOVE AND BELOW (Nicolas Steiner), ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Aya Domenig), DIRTY GOLD WAR (Daniel Schweizer), GROZNY BLUES (Nicola Bellucci), IMAGINE WAKING UP TOMORROW AND ALL MUSIC HAS DISAPPEARED (Stefan Schwietert)

Bester Kurzfilm je Nomination CHF 10'000

JUST ANOTHER DAY IN EGYPT (Corina Schwingruber Ilić, Nikola Ilić), KACEY MOTTET KLEIN, NAISSANCE D'UN ACTEUR (Ursula Meier), LE MUR ET L'EAU (Alice Fargier), PEDRO M, 1981 (Andreas Fontana), SUBOTIKA. LAND OF WONDERS (Peter Volkart)

Bester Animationsfilm je Nomination CHF 10'000

ERLKÖNIG (Georges Schwizgebel), ISLANDER'S REST (Claudius Gentinetta, Frank Braun), LUCENS (Marcel Barelli)

Bestes Drehbuch je Nomination CHF 5'000

KÖPEK (Esen Isik), LA VANITÉ (Lionel Baier / Julien Bouissoux), NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Beste Darstellerin je Nomination CHF 5'000

Beren Tuna in KÖPEK, Annina Walt in AMATEUR TEENS, Annina Walt in NICHTS PASSIERT

Bester Darsteller je Nomination CHF 5'000

Wolfram Berger in RIDER JACK, Bruno Ganz in HEIDI, Patrick Lapp in LA VANITÉ

Beste Darstellung in einer Nebenrolle je Nomination CHF 5'000

Chiara Carla Bär in AMATEUR TEENS, Ivan Georgiev in LA VANITÉ, Leonardo Nigro in SCHELLEN-URSLI

Beste Filmmusik je Nomination CHF 5'000

ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Marcel Vaid), HEIDI (Niki Reiser), KÖPEK (Marcel Vaid)

Beste Kamera je Nomination CHF 5'000

GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS (Pio Corradi), KÖPEK (Gabriel Sandru), SCHELLEN-URSLI (Felix von Muralt)

Beste Montage je Nomination CHF 5'000

ABOVE AND BELOW (Kaya Inan), HEIDI (Michael Schaerer), HEIMATLAND (Kaya Inan)

Bester Abschlussfilm je Nomination CHF 2'500

PROCEDERE: (Delia Schiltknecht), RUBEN LEAVES (Frederic Siegel), UNE HISTOIRE SIMPLE, LA MIENNE, LA TIENNE ET CELLE DE M. (Atefeh Yarmohammadi)

Wahl der Nominierten

Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der rund 260 Mitglieder der Akademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: Balz Bachmann, Musiker und Komponist, Zürich; Corinna Glaus, Casting, Zürich; Pierre Monnard, Regisseur, Châtel-Saint-Denis; Marco Ettore Zucchi, Journalist, Mendrisio; Françoise Deriaz, Journalistin, Pully.

Die Woche der Nominierten

In der Woche der Preisverleihung vom 14. bis 20. März widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Verantstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den Filmschaffenden zu treten.

Die Preisverleihung

Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 18. März 2016 in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Neue Kategorie: „Abschlussfilme“

Filme, die zum Abschluss der Ausbildung an einer Filmschule realisiert wurden, konkurrieren am Schweizer Filmpreis erstmals in einer eigenen Kategorie. Teilnahmebedingung für diese Filme ist, dass sie im Rahmen der Schule, also nicht unabhängig produziert oder koproduziert wurden. Diese neue Kategorie ermöglicht es, den Abschlussfilmen eine grössere Visibilität zu verleihen und beteiligten Regisseurinnen und Regisseuren den Einstieg ins unabhängige Filmschaffen zu erleichtern. Die Anzahl nominierbarer Filme in dieser Kategorie fällt im ersten Turnus mit 4 Filmen noch unbefriedigend aus. Für 2017 wird eine Zunahme erwartet. Abschlussfilme, die mit unabhängigen Produktionsgesellschaften gedreht wurden, können weiterhin in den anderen Kategorien teilnehmen.

Weitere Informationen: - Pressebilder der Nacht der Nominationen Druckfähige Bilder der Nacht der Nominationen gibt es am 27. Januar ab 21.45 Uhr auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch, Rubrik „Medien“.

  • Akkreditierung Schweizer Filmpreis 2016 Die Einladung für die Akkreditierung zur Preisverleihung Schweizer Filmpreis 2016 wird im Februar versendet.

  • Schweizer Filmpreis auf Social Media Publikum und Medienschaffende können sich laufend auf Twitter informieren.


Adresse für Rückfragen Anne Weibel, Leiterin Kommunikation, Bundesamt für Kultur, T 058 462 79 85, anne.weibel@bak.admin.ch


Herausgeber Bundesamt für Kultur http://www.bak.admin.ch (1)

Anbei finden Sie ein Dokument über die nominierbaren Filme und Personen für den Schweizer Filmpreis 2016. 70 Spiel-, Dok-, Kurz und Animationsfilme gehen dieses Jahr ins Rennen. Die Zugangsdaten für das Voting Tool werden Ihnen noch vor Weihnachten von unserem Notar François von May per Post zugestellt. Das Votingtool ist ab dem 22. Dezember 2015 in Betrieb. Gewählt werden kann bis am 25. Januar 2016 um 12.00 Uhr.

Die Nominationen in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm», «Bester Kurzfilm», «Bester Animationsfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Beste Darstellung in einer Nebenrolle», «Beste Filmmusik», «Beste Kamera», «Beste Montage» und «Bester Abschlussfilm» werden an der Nacht der Nominationen am 27. Januar 2016 im Rahmen der Solothurner Filmtage bekannt gegeben. Die Mitglieder der Schweizer Filmakademie sind herzlich dazu eingeladen.

Am 27. Januar 2016 werden die Namen der Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis 2016 bekanntgegeben. Die Veranstaltung an den Solothurner Filmtagen ist feierlicher Auftakt zur Preisverleihung am 18. März, die zum zweiten Mal im Schiffbau in Zürich durchgeführt wird. Wie jedes Jahr werden die Filme der Nominierten in der Woche vor der Preisverleihung in Zürich und Genf vorgeführt.

Für den Schweizer Filmpreis 2016 sind insgesamt 70 Filme angemeldet, davon 19 Spielfilme, 22 Dokumentarfilme, 16 Kurzfilme, 9 Animationsfilme und, als neue Kategorie, 4 Abschlussfilme. Diese Filme, die zum Abschluss einer Filmausbildung realisiert wurden, sind erstmals in einer eigenen Kategorie zum Schweizer Filmpreis zugelassen. Für die Nominierten sowie für den Ehrenpreis und den Spezialpreis der Akademie steht ein Preisgeld von insgesamt 477‘500 Franken zur Verfügung.

Die Auszeichnung umfasst zwölf Kategorien: Je fünf Filme werden nominiert für «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm» und «Bester Kurzfilm». In den Kategorien «Bester Animationsfilm», «Bester Abschlussfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Beste Darstellung in einer Nebenrolle», «Beste Filmmusik», «Beste Kamera» sowie «Beste Montage» werden je drei Filme oder Leistungen nominiert.

Nacht der Nominationen Die Ankündigung der Nominierten für den Schweizer Filmpreis findet traditionsgemäss am zweitletzten Tag der Solothurner Filmtage statt. Am 27. Januar 2015 feiern im Konzertsaal wiederum rund 600 Gäste aus der Schweizer Filmbranche die nominierten Filmschaffenden.

Die Woche der Nominierten In der Woche der Preisverleihung vom 14. bis 20. März 2016 widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, mit den Filmschaffenden zu diskutieren.

Neue Kategorie: „Abschlussfilme“

Filme, die zum Abschluss der Ausbildung an einer Filmschule realisiert wurden, konkurrieren am Schweizer Filmpreis erstmals in einer eigenen Kategorie. Teilnahmebedingung für diese Filme ist, dass sie im Rahmen der Schule, also nicht unabhängig produziert oder koproduziert wurden. Diese neue Kategorie ermöglicht es, den Abschlussfilmen eine grössere Visibilität zu verleihen und beteiligten Regisseurinnen und Regisseuren den Einstieg ins unabhängige Filmschaffen zu erleichtern. Die Anzahl nominierbarer Filme in dieser Kategorie fällt im ersten Turnus mit 4 Filmen noch unbefriedigend aus. Für 2017 wird eine Zunahme erwartet. Abschlussfilme, die mit unabhängigen Produktionsgesellschaften gedreht wurden, können weiterhin in den anderen Kategorien teilnehmen.

Die Preisverleihung Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag 18. März 2016 im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Seit 2012 wird die offizielle Ehrung des Schweizer Filmschaffens vom Bund ausgerichtet.

Wahlprozedere für Schweizer Filmpreis Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der rund 350 Mitglieder der Akademie aus. Im Februar 2016 bestimmen die abstimmungsberechtigten Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus den Finalisten die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2016.

Informationen Nacht der Nominationen 2016 Die Nacht der Nominationen, die am 27. Januar im Konzertsaal Solothurn stattfindet, öffnet ihre Türen um 17.15 Uhr. Die Nominierten werden ab 18.00 Uhr bekannt gegeben. Die Medienmitteilung ist am 27. Januar um 19 Uhr auf dem Newsservice des Bundes www.news-service.admin.ch freigeschaltet. Auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch stehen ab ca. 19.30 Uhr Bilder der Veranstaltung zur Verfügung.

Auskünfte Anne Weibel, Leiterin Kommunikation, Bundesamt für Kultur, T 058 462 79 85, anne.weibel@bak.admin.ch

Vertreterinnen und Vertreter der Medien, die einen Beitrag über die Nacht der Nominationen planen, akkreditieren sich bitte bei den Solothurner Filmtagen: Ursula Pfander, presse@solothurnerfilmtage.ch.

Die Einladung für die Akkreditierung zur Preisverleihung in Zürich wird im Februar 2016 versandt.

Wir danken allen Mitgliedern, die ihr Profil auf der neuen Mitgliederverwaltung vervollständigt haben und ihren Jahresbeitrag überwiesen haben. Mitglieder, die ihren Mitgliederbeitrag überweisen, erhalten automatisch einen Zugang zu der VOD-Plattform und können alle nominierbaren Filme in allen Kategorien visionieren.

Die Anmeldung für das Wahlverfahren (Abstimmung im Votingtool) ist bis am 9. Dezember 2015 ebenfalls via der neuen Mitgliederverwaltung möglich.

Heute Abend sind in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum achtzehnten Mal die Schweizer Filmpreise vergeben worden. Die Doku-Fiktion «Der Kreis» wird mit vier Preisen, darunter demjenigen für den besten Spielfilm, ausgezeichnet. Zu den Gewinnern des Abends gehört mit Auszeichnungen in zwei Kategorien auch «Electroboy». Sabine Timoteo und Sven Schelker durften als beste Darsteller eine «Quartz»-Trophäe entgegennehmen. Die Preisverleihung fand im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt und wurde von SRF, RTS und RSI als Live-Stream übertragen. «Der Kreis» wurde in vier Kategorien ausgezeichnet: Stefan Haupt nimmt in der Kategorie Bester Spielfilm» und zusammen mit Christian Felix, Ivan Madeo und Urs Frey in der Kategorie Bestes Drehbuch eine «Quartz»-Trophäe entgegen. Weitere Auszeichnungen gab es für Sven Schelker als bester Darsteller und für Peter Jecklin als beste Darstellung in einer Nebenrolle.

«Bester Dokumentarfilm» ist «Electroboy» von Marcel Gisler, Thomas Bachmann holte einen «Quartz» für die Montage von «Electroboy». Weitere Gewinner sind der Kurzfilm «Discipline» von Christophe M. Saber sowie «Timber» in der Kategorie «Bester Animationsfilm». Die Schauspielerin Sabine Timoteo wurde für ihre Darstellung in «Driften» ausgezeichnet. Für die Filmmusik in «Pause» wurden Mathieu Urfer, Marcin de Morsier, John Woolloff und Ariel Garcia geehrt. Lorenz Merz wurde für seine Kameraarbeit in «Chrieg» ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Filmakademie geht an Patrick Lindenmaier für sein Picture Design in Schweizer Kinofilmen. Er hat an zahlreichen nominierbaren Schweizer Filmen mitgearbeitet, unter anderem an Electroboy, Thuletuvalu, Broken Land, Bouboule und L’Abri.

Jean-Luc Godard wurde für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Er nahm aus gesundheitlichen Gründen die Auszeichnung nicht persönlich entgegen. Der Regisseur richtete sich jedoch mit einer Videobotschaft an die Gäste. In seiner Laudatio zu Ehren von Jean-Luc Godard sagte Bundesrat Alain Berset: «Ihre Filme vermischen die Genres und die Formen. Sie übersetzen Alltägliches in Poesie. Ihre Filme sind durchdrungen von klugem Dilettantismus, trauriger Verrücktheit und fröhlichem Pessimismus. Sie sind manchmal soziologisch, manchmal auch politisch. Sie sind Satzmusik und Lautgrammatik. Diese Filme sind Jazz.»

Der Schweizer Filmpreis wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 18. März 2016 im Schiffbau in Zürich statt.

Pressebilder der Preisverleihung: Auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch gibt es in der Rubrik «Medien» ab 22 Uhr Pressebilder der Veranstaltung.

Spezialpreis der Filmakademie 2015

13. März 2015 - 22:00

Der Spezialpreis der Filmakademie 2015 geht an Patrick Lindenmaier, Picture Design, für seinen unermüdlichen kreativen Einsatz, mit dem er Schweizer Filmemachern ihre künstlerischen Ideen zu verwirklichen hilft.

Begründung der Spezialpreiskommission:

Er hat elf für den Schweizer Filmpreis 2015 vorgeschlagenen Filmen mit viel Einfühlsamkeit, exquisitem Knowhow und regem Erfindergeist zu ihrem finalen Look und ihrer individuellen Ausstrahlung verholfen.

Er ist ein überaus versierter Techniker – um nicht zu sagen Künstler – dessen herausragende Arbeit die verschiedenen Landesteile der Schweiz verbindet und den qualitativ guten Ruf des Schweizer Films in der Welt nachhaltig mitprägt.

Mit dem Ehrenpreis für Jean-Luc Godard wird ein visionärer Filmkünstler und virtuoser Meister der Montage gewürdigt, dessen avantgardistische Werke Generationen von Filmemachern weltweit inspiriert haben und immer noch inspirieren. Bundesrat Alain Berset wird dem Filmregisseur die «Quartz»-Trophäe anlässlich der Verleihung des Schweizer Filmpreises am 13. März im Bâtiment des Forces Motrices in Genf überreichen. Jean-Luc Godard wird vom Bundesamt für Kultur BAK im Rahmen des Schweizer Filmpreises 2015 für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Er gilt als einer der führenden Vertreter der Nouvelle Vague. Der Preis ist mit 30‘000 Franken dotiert. Würdigung für Jean-Luc Godard Mit „Ausser Atem“ („À bout de souffle“), seinem ersten langen Spielfilm, erregte Jean-Luc Godard 1960 internationales Aufsehen. Der Film mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg wurde zum Sinnbild einer neuen Bewegung, der Nouvelle Vague. Seine unkonventionellen Ideen, seine Vorliebe, herkömmliche Erzählstrukturen auf den Kopf stellen, aber auch seine Wahrnehmung der Welt als gesellschaftskritischer Zeitzeuge, waren nicht selten eine Herausforderung für das Publikum. Das Verhältnis von Bild und Sprache hat ihn seit jeher beschäftigt. Das ist auch in seinem jüngsten Werk „Adieu au langage“ spürbar, das 2014 in Cannes uraufgeführt und mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde.Mittlerweile zählt Jean-Luc Godards Werk über 40 Filme und Video-Experimente. Seine Filme haben Weltruhm erlangt und mehrere Generationen von Filmschaffenden geprägt. Dazu gehört auch, dass er sein eigenes Filmschaffen und das der anderen kritisch reflektiert, unter anderem durch zahlreiche Beiträge im französischen Filmmagazin „Cahiers du Cinéma“. Jean-Luc Godard entstammt einer französisch-schweizerischen Familie und ist seit 1953 Bürger von Gland. Die Woche der Nominierten In der Woche der Preisverleihung werden vom 9. bis 15. März 2015 während der Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich alle nominierten Filme gezeigt. Die öffentlichen Veranstaltungen, die von der Association « Quartz » Genève Zürich organisiert werden, bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den eingeladenen Filmschaffenden zu treten. Es werden auch Filme des Ehrenpreisträgers Jean-Luc Godard gezeigt. Das Programm ist unter www.schweizerfilmpreis.ch zu finden.
Die Preisverleihung Die 18. Verleihung des Schweizer Filmpreises in Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset findet am Freitag 13. März 2015 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt. Die Ehrung des schweizerischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2015 wurden heute im Rahmen der Nacht der Nominationen bekannt gegeben, an welcher sich rund 600 Gäste aus der Filmbranche im Konzertsaal Solothurn zur feierlichen Ankündigung trafen. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am 13. März im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt. Das Publikum kann während der Woche der Nominierten vom 9. bis 15. März 2015 in Zürich und Genf die nominierten Filme im Kino sehen und mit Filmschaffenden diskutieren. Für den Schweizer Filmpreis 2015 sind insgesamt 88 Filme in 11 Kategorien angemeldet, diese wurden von rund 300 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2015

«Bester Spielfilm» – je Nomination CHF 25'000
BOUBOULE, Bruno Deville, CAB Productions SA
CHRIEG, Simon Jaquemet, Hugofilm Productions GmbH
DER KREIS, Stefan Haupt, Contrast Film Zürich
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN, Stina Werenfels, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
PAUSE, Mathieu Urfer, Box Productions

«Bester Dokumentarfilm» – je Nomination CHF 25'000
ELECTROBOY, Marcel Gisler, Langfilm
IRAQI ODYSSEY, Samir, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
TABLEAU NOIR, Yves Yersin, Ateliers MERLIN Sàrl
THULETUVALU, Matthias von Gunten, HesseGreutert Film AG
YALOM'S CURE, Sabine Gisiger, Das Kollektiv für audiovisuelle Werke GmbH

«Bester Kurzfilm» – je Nomination CHF 10'000
DISCIPLINE, Christophe M. Saber, Box Productions
EN AOÛT, Jenna Hasse, Galão com Açúcar
LA PETITE LEÇON DE CINÉMA: LE DOCUMENTAIRE, Jean‐Stéphane Bron, Milos-Films SA
PETIT HOMME, Jean‐Guillaume Sonnier, Casa Azul Films
TIŠINA MUJO, Ursula Meier, Bande à part Films

«Bester Animationsfilm» – je Nomination CHF 10’000
AUBADE, Mauro Carraro, Nadasdy Film
MESSAGES DANS L'AIR, Isabelle Favez, Nadasdy Film
TIMBER, Nils Hedinger, prêt-à-tourner Filmproduktion GmbH

«Bestes Drehbuch» – je Nomination CHF 5'000
BOUBOULE (Antoine Jaccoud, Bruno Deville), CAB Productions SA
DER KREIS (Stefan Haupt, Christian Felix, Ivan Madeo, Urs Frey), Contrast Film Zürich
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Stina Werenfels, Boris Treyer), Dschoint Ventschr Filmproduktion AG

«Beste Darstellerin» – je Nomination CHF 5'000
Ursina Lardi, in UNTER DER HAUT
Sylvie Marinkovic, in CURE – THE LIFE OF ANOTHER
Sabine Timoteo, in DRIFTEN

«Bester Darsteller» – je Nomination CHF 5'000
Baptiste Gilliéron, in PAUSE
Benjamin Lutzke, in CHRIEG
Sven Schelker, in DER KREIS

«Beste Darstellung in einer Nebenrolle» – je Nomination CHF 5’000
Nils Althaus, in PAUSE
Peter Jecklin, in DER KREIS
Ella Rumpf, in CHRIEG

«Beste Filmmusik» – je Nomination CHF 5’000
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Peter Scherer)
ELECTROBOY (Balduin)
PAUSE (Mathieu Urfer, Marcin de Morsier, John Woolloff, Ariel Garcia)
YALOM'S CURE (Balz Bachmann)

«Beste Kamera» – je Nomination CHF 5’000
CHRIEG (Lorenz Merz)
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Lukas Strebel)
THULETUVALU (Pierre Mennel)

«Beste Montage» – je Nomination CHF 5’000
CHRIEG (Christof Schertenleib)
DER KREIS (Christoph Menzi)
ELECTROBOY (Thomas Bachmann)

Wahl der Nominierten
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der 300 Mitglieder der Akademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: John Canciani, künstlerischer Leiter, Internationale Kurzfilmtage, Winterthur; Irene Genhart, unabhängige Journalistin, Zürich; Séverine Cornamusaz, Regisseurin, Lausanne; Romed Wyder, Regisseur und Produzent, Brig; Ulrich Grossenbacher, Regisseur und Kameramann, Langenthal.

Die Woche der Nominierten In der Woche der Preisverleihung vom 9. bis 15. März 2015 widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den Filmschaffenden zu treten.

Die Preisverleihung Die 18. Verleihung des Schweizer Filmpreises in Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset findet am Freitag 13. März 2015 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) eröffnet die Ausschreibung für den Schweizer Filmpreis 2015. Für die Teilnahme muss eine Anmeldung erfolgen. Diese muss bis am 30. September 2014 durch den oder die Inhaber der Filmrechte bei SWISS FILMS eingereicht werden.

Ab sofort und bis 30. September 2014 können die Rechteinhaber/innen ihre Filme für den Schweizer Filmpreis 2015 in elf Kategorien auf der Online-Plattform www.swissfilmsdata.ch anmelden.

Die Verleihung des Schweizer Filmpreises wird am Freitag, 13. März 2015 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf, stattfinden.

Link zur Online-Filmanmeldung (11. August bis 30. September 2014)

Weitere Unterlagen finden Sie angehängt:

  • Ausschreibung Schweizer Filmpreis 2015

  • Technische Spezifikationen