Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2015 wurden heute im Rahmen der Nacht der Nominationen bekannt gegeben, an welcher sich rund 600 Gäste aus der Filmbranche im Konzertsaal Solothurn zur feierlichen Ankündigung trafen. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am 13. März im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt. Das Publikum kann während der Woche der Nominierten vom 9. bis 15. März 2015 in Zürich und Genf die nominierten Filme im Kino sehen und mit Filmschaffenden diskutieren. Für den Schweizer Filmpreis 2015 sind insgesamt 88 Filme in 11 Kategorien angemeldet, diese wurden von rund 300 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2015

«Bester Spielfilm» – je Nomination CHF 25'000
BOUBOULE, Bruno Deville, CAB Productions SA
CHRIEG, Simon Jaquemet, Hugofilm Productions GmbH
DER KREIS, Stefan Haupt, Contrast Film Zürich
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN, Stina Werenfels, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
PAUSE, Mathieu Urfer, Box Productions

«Bester Dokumentarfilm» – je Nomination CHF 25'000
ELECTROBOY, Marcel Gisler, Langfilm
IRAQI ODYSSEY, Samir, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
TABLEAU NOIR, Yves Yersin, Ateliers MERLIN Sàrl
THULETUVALU, Matthias von Gunten, HesseGreutert Film AG
YALOM'S CURE, Sabine Gisiger, Das Kollektiv für audiovisuelle Werke GmbH

«Bester Kurzfilm» – je Nomination CHF 10'000
DISCIPLINE, Christophe M. Saber, Box Productions
EN AOÛT, Jenna Hasse, Galão com Açúcar
LA PETITE LEÇON DE CINÉMA: LE DOCUMENTAIRE, Jean‐Stéphane Bron, Milos-Films SA
PETIT HOMME, Jean‐Guillaume Sonnier, Casa Azul Films
TIŠINA MUJO, Ursula Meier, Bande à part Films

«Bester Animationsfilm» – je Nomination CHF 10’000
AUBADE, Mauro Carraro, Nadasdy Film
MESSAGES DANS L'AIR, Isabelle Favez, Nadasdy Film
TIMBER, Nils Hedinger, prêt-à-tourner Filmproduktion GmbH

«Bestes Drehbuch» – je Nomination CHF 5'000
BOUBOULE (Antoine Jaccoud, Bruno Deville), CAB Productions SA
DER KREIS (Stefan Haupt, Christian Felix, Ivan Madeo, Urs Frey), Contrast Film Zürich
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Stina Werenfels, Boris Treyer), Dschoint Ventschr Filmproduktion AG

«Beste Darstellerin» – je Nomination CHF 5'000
Ursina Lardi, in UNTER DER HAUT
Sylvie Marinkovic, in CURE – THE LIFE OF ANOTHER
Sabine Timoteo, in DRIFTEN

«Bester Darsteller» – je Nomination CHF 5'000
Baptiste Gilliéron, in PAUSE
Benjamin Lutzke, in CHRIEG
Sven Schelker, in DER KREIS

«Beste Darstellung in einer Nebenrolle» – je Nomination CHF 5’000
Nils Althaus, in PAUSE
Peter Jecklin, in DER KREIS
Ella Rumpf, in CHRIEG

«Beste Filmmusik» – je Nomination CHF 5’000
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Peter Scherer)
ELECTROBOY (Balduin)
PAUSE (Mathieu Urfer, Marcin de Morsier, John Woolloff, Ariel Garcia)
YALOM'S CURE (Balz Bachmann)

«Beste Kamera» – je Nomination CHF 5’000
CHRIEG (Lorenz Merz)
DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Lukas Strebel)
THULETUVALU (Pierre Mennel)

«Beste Montage» – je Nomination CHF 5’000
CHRIEG (Christof Schertenleib)
DER KREIS (Christoph Menzi)
ELECTROBOY (Thomas Bachmann)

Wahl der Nominierten
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der 300 Mitglieder der Akademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: John Canciani, künstlerischer Leiter, Internationale Kurzfilmtage, Winterthur; Irene Genhart, unabhängige Journalistin, Zürich; Séverine Cornamusaz, Regisseurin, Lausanne; Romed Wyder, Regisseur und Produzent, Brig; Ulrich Grossenbacher, Regisseur und Kameramann, Langenthal.

Die Woche der Nominierten In der Woche der Preisverleihung vom 9. bis 15. März 2015 widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den Filmschaffenden zu treten.

Die Preisverleihung Die 18. Verleihung des Schweizer Filmpreises in Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset findet am Freitag 13. März 2015 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) eröffnet die Ausschreibung für den Schweizer Filmpreis 2015. Für die Teilnahme muss eine Anmeldung erfolgen. Diese muss bis am 30. September 2014 durch den oder die Inhaber der Filmrechte bei SWISS FILMS eingereicht werden.

Ab sofort und bis 30. September 2014 können die Rechteinhaber/innen ihre Filme für den Schweizer Filmpreis 2015 in elf Kategorien auf der Online-Plattform www.swissfilmsdata.ch anmelden.

Die Verleihung des Schweizer Filmpreises wird am Freitag, 13. März 2015 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf, stattfinden.

Link zur Online-Filmanmeldung (11. August bis 30. September 2014)

Weitere Unterlagen finden Sie angehängt:

  • Ausschreibung Schweizer Filmpreis 2015

  • Technische Spezifikationen

Liebe Mitglieder, Gründerverbände und Partner der Schweizer Filmakademie

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung der Schweizer Filmakademie findet am Sonntag 10. August 2014 von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr im RAMADA Hotel La Palma au Lac, Salone Blu (Viale Verbano 29- 6602 Locarno) statt und wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüssen zu dürfen. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen sowie die Traktandenliste dem angehängten Dokument.

Wir bitten um An- oder Abmeldung bis spätestens Donnerstag 7. August 2014 an info@filmakademie.ch. Allfällige Anträge der Mitglieder müssen schriftlich ebenfalls bis spätestens Donnerstag 7. August 2014 beim Akademiesekretariat eingereicht werden.

Gerne stehen wir für Fragen und weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass das Sekretariat vom 18.7. bis und mit 03.08.2014 geschlossen bleibt.

Save the date please!

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Sonntag 10. August 2014 von ca. 10.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr in Locarno statt (Details folgen).

La prochaine assemblée générale des membres de l’Académie aura lieu le dimanche 10 août à Locarno, de 10h30 à 12h30 (détails à suivre).

Der Tessiner Kameramann Carlo Varini ist in der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 18. Mai 2014, bei einem tragischen Brand tödlich verunglückt. Im Innern eines Ferienhauses in Cathervielle im Südwesten Frankreichs ist nachts Feuer ausgebrochen. Beim Sprung aus über 8 Metern Höhe zog sich Carlo Varini tödliche Verletzungen zu, wie la Regione Ticino und Corriere del Ticino heute vermeldeten. Seine Frau und seine zwei Kinder sind den Flammen entkommen.

Der 1946 in Ascona geborene Carlo Varini arbeitete zwischen 1970 und 1980 als Assistent von Renato Berta an den Filmen von Daniel Schmid, Thomas Koerfer, sowie Alain Tanner, Claude Goretta und Michel Soutter. Für Luc Bessons Filme «Le dernier combat», «Subway», «Le grand bleu» und für «Les choristes» von Christophe Barratier oder «Coeur animal» von Séverine Cornamusaz führte er die Kamera. Varini war Mitglied der Schweizer Filmakademie. Seine Kamera-Arbeit wurde zweimal für einen César nominiert.

Medienmitteilung SWISS FILMS, Zürich 20.05.2014

R.I.P. Johannes Flütsch

5. Mai 2014 - 10:02

Johannes Flütsch † (1945-2014)

In Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset sind heute Abend beim Schweizer Filmpreis die Besten des Schweizer Filmschaffens des Jahres 2014 ausgezeichnet worden. Die 17. Ausgabe fand zum ersten Mal im Schiffbau in Zürich statt, die Abendshow wurde für die Öffentlichkeit als Live- Stream auf srf.ch übertragen. Grosser Gewinner des Abends ist «Der Goalie bin ig»: Der Spielfilm erhält vier Auszeichnungen für bester Film, bestes Drehbuch, bester Darsteller und beste Filmmusik. «Left Foot Right Foot» nimmt je eine «Quartz»-Trophäe entgegen: für beste Nebenrolle und Kamera. Ursina Lardi, Marcus Signer und Dimitri Stapfer wurden zur besten Darstellerin, respektive besten Darstellern gekürt.

Insgesamt vier «Quartz»-Trophäen gehen an «Der Goalie bin ig»: Sabine Boss nimmt in der Kategorie «Bester Spielfilm» und zusammen mit Jasmine Hoch sowie Pedro Lenz für «Bestes Drehbuch» eine Auszeichnung entgegen. Weitere folgen für Marcus Signer als bester Darsteller und für die Filmmusik von Peter von Siebenthal sowie Richard Köchli.

In der Kategorie «Bester Dokumentarfilm» wird Peter Liechti mit «Vaters Garten – die Liebe meiner Eltern» ausgezeichnet. Weitere Gewinner sind «The Green Serpent» von Benny Jaberg in der Kategorie «Bester Kurzfilm», und «The Kiosk» von Anete Melece wird zum «Besten Animationsfilm» gekürt.

Als «Beste Darstellerin» erhält Ursina Lardi für ihre Rolle im Spielfilm «Traumland» einen Preis, wie auch Dimitri Stapfer für seine Darstellung in einer Nebenrolle in «Left Foot Right Foot». Denis Jutzeler wird für seine Kameraarbeit in «Left Foot Right Foot» ausgezeichnet. Erstmals gibt es auch einen Preis für die beste Montage, welchen Tania Stöcklin für ihre Arbeit in «Vaters Garten – die Liebe meiner Eltern» erhält.

Neben Herrn Bundesrat Alain Berset, der den Ehrenpreis an Alexander J. Seiler vergab, verlieh Frau Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, den Preis für die «Beste Darstellerin» an Ursina Lardi. Der Präsident der Filmakademie, Christian Frei, übergab den Spezialpreis der Filmakademie an die Kostümbildnerin Françoise Nicolet. Die anderen Preisüberbringer waren unter anderem Vincent Baudriller, Theaterregisseur; Markus Imhoof, Regisseur; Mona Petri, Schauspielerin; Ruedi Matter, Direktor SRF; Niccolò Castelli, Regisseur.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gewählt. Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Spezialpreis der Akademie
Der mit 5‘000 Franken dotierte Spezialpreis der Filmakademie 2014 geht an die Kostümbildnerin Françoise Nicolet für ihren bemerkenswerten Beitrag zu den Filmen «Les grandes ondes (à l'ouest)» und «Left Foot Right Foot», eine präzise Arbeit, die bei beiden Filmen nicht auf Effekte abzielt sondern die Werke unterstützt und den Figuren Authentizität verleiht.

Ehrenpreis
Der Autor und Produzent Alexander J. Seiler wird für sein filmisches und publizistisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Herr Bundesrat Alain Berset überreichte dem engagierten Filmautor und Filmproduzenten die «Quartz»-Trophäe und hielt die Laudatio auf ihn.

Preisverleihung und Rahmenveranstaltungen Woche der Nominierten
Die Moderatorin Maria Victoria Haas führte durch den Abend. Die Preisverleihung wurde über den Live-Stream auf www.srf.ch/kultur von der Medienpartnerin SRG SSR ausgestrahlt.

Der Schweizer Filmpreis wurde mit Rahmenveranstaltungen für die Öffentlichkeit in den Städten Genf und Zürich begleitet. Mit Vorführungen der nominierten Filme im Kino Grütli in Genf und dem Filmpodium in Zürich konnte das Publikum die Vielfalt des Schweizer Filmschaffens entdecken. Ermöglicht wurde dies durch das Engagement des Kantons und der Stadt Genf sowie der Stadt Zürich, die in der Assocation «Quartz» Genève Zürich zusammengeschlossen sind.

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 13. März 2015 in Genf statt.

Übersicht Preisträgerinnen und Preisträger Schweizer Filmpreis 2014
«Bester Spielfilm»: Der Goalie bin ig, Sabine Boss, C-Films
«Bester Dokumentarfilm»: Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern, Peter Liechti, Liechti Filmproduktion
«Bester Kurzfilm» – je Nomination: The Green Serpent, Benny Jaberg, Benny Jaberg
«Bester Animationsfilm»: The Kiosk, Anete Melece, Virage Film
«Bestes Drehbuch»: Jasmine Hoch, Sabine Boss, Pedro Lenz, Der Goalie bin ig
«Beste Darstellerin»: Ursina Lardi, Traumland
«Bester Darsteller»: Marcus Signer, Der Goalie bin ig
«Beste Darstellung in einer Nebenrolle»: Dimitri Stapfer, Left Foot Right Foot
«Beste Filmmusik»: Peter von Siebenthal, Richard Köchli, Der Goalie bin ig
«Beste Kamera»: Denis Jutzeler, Left Foot Right Foot
«Beste Montage»: Tania Stöcklin, Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern
«Spezialpreis der Akademie»: Françoise Nicolet für das Design der Kostüme in den Spielfilmen «Les grandes ondes (à l'ouest)» von Lionel Baier und «Left Foot Right Foot» von Germinal Roaux
«Ehrenpreis»: Alexander J. Seiler

Bern, 21. März 2014

Heute beginnt die Woche der Nominierten!

Seit letztem Jahr werden die Schweizer Filmpreise alternierend in Zürich und Genf vergeben; dieses Jahr ist Zürich Schauplatz dieser Feier. Der Reigen beginnt Ende Januar mit der «Nacht der Nominationen» an den Solothurner Filmtagen, wo die nominierten Filme und Personen bekannt gegeben werden. Um die besten Filme des Jahres nachzuholen, nochmals zu sehen oder vielleicht sogar in den Genuss einer Vorpremiere zu kommen und die Menschen, die daran beteiligt waren, kennenzulernen, werden alle diese Filme vom 17. bis 23. März im Filmpodium Zürich und in den Cinémas du Grütli an der «Woche der Nominierten» gezeigt.

Das Publikum kann für jeweils 5 CHF pro Kinobillet die Vielfalt des Schweizer Filmschaffens entdecken.

Anbei das Programm zur Woche der Nominierten.

Mit Alexander J. Seiler wird einer der Gründerväter des Neuen Schweizer Films mit dem Ehrenpreis gewürdigt. Bundesrat Alain Berset überreicht dem engagierten Filmautor und Filmproduzenten die «Quartz»-Trophäe anlässlich der Verleihung des Schweizer Filmpreises am 21. März im Schiffbau in Zürich.

Der Träger des Ehrenpreises, der im Rahmen des Schweizer Filmpreises 2014 verliehen wird, steht fest: Der Autor und Produzent Alexander J. Seiler wird vom Bundesamt für Kultur für sein filmisches und publizistisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Er zählt zu den Pionieren des Neuen Schweizer Films, die ab Mitte der 1960er-Jahre internationale Beachtung fanden.

Höchste Auszeichnung für Alexander J. Seiler
Alexander J. Seiler, geboren 1928 in Zürich, studierte in Basel, Zürich, Paris und München und promovierte in Wien. Zunächst war er als Journalist tätig, wandte sich jedoch ab 1960 dem Film zu. Seine Filmographie umfasst rund 20 Werke, darunter mehrere Dokumentarfilme, die in Zusammenarbeit mit der Musikerin June Kovach und dem Kameramann Rob Gnant entstanden sind. Seilers Filme erforschen anhand der subjektiven Erfahrungen von Menschen die Befindlichkeit in der Schweiz. Heimat und Fremde sind wiederkehrende Themen, unter anderem in seinem international vielbeachteten Werk «Siamo italiani» von 1964, in welchem der Alltag der italienischen Gastarbeiter der Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz gegenübergestellt wird. Rund 40 Jahre später, in «Septemberwind» (2002), sucht er die damaligen Gastarbeiter wieder auf und thematisiert die Folgen der Migration. Auch seine weiteren Filme sind geprägt vom kulturellen und gesellschaftlichen Engagement, unter ihnen «Musikwettbewerb» (1967), «Die Früchte der Arbeit» (1977), «Ludwig Hohl» (1982), «Palaver, Palaver» (1990), «Roman Brodmann. Der Nestbeschmutzer/Der Unruhestifter» (1995). Alexander J. Seilers filmische Arbeit lässt sich von seinem filmpolitischen und -publizistischen Engagement nicht trennen. Er ist Mitbegründer der Solothurner Filmtage und des Schweizerischen Filmzentrums, heute Swiss Films, engagierte sich im Verband der Schweizerischen Filmgestalter und in der Eidgenössischen Filmkommission.

Für den Schweizer Filmpreis 2014 gibt es 39 Nominationen. Die Auszeichnungen in elf Kategorien sind mit 435‘000 Franken dotiert: «Bester Spielfilm» und «Bester Dokumentarfilm» mit 25'000 Franken je Nomination, «Bester Kurzfilm» und «Bester Animationsfilm» mit 10'000 Franken je Nomination, «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Beste Darstellung in einer Nebenrolle», «Beste Filmmusik», «Beste Kamera» und «Beste Montage» mit 5'000 Franken je Nomination. Der «Spezialpreis der Akademie» ist mit 5‘000 Franken, der «Ehrenpreis» ist mit 30‘000 Franken ausgestattet.

Der Schweizer Filmpreis 2014
Die 17. Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 21. März 2014 im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des heimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Pressefotos und Dossier mit allen Nominierten
Pressefotos von Alexander J. Seiler gibt es unter www.schweizerfilmpreis.ch, Rubrik «Medien». Hier gibt es auch ab sofort ein Dossier mit umfassenden Angaben zu den Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2014.

Akkreditierung Schweizer Filmpreis 2014
Die Einladung zur Akkreditierung für die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises 2014 in Zürich wird heute 14. Februar versendet.

Die Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis 2014 stehen fest. Sie wurden an der Nacht der Nominationen im Konzertsaal Solothurn feierlich verkündet. Am Auftakt für den Schweizer Filmpreis treffen sich jeweils rund 600 Gäste aus der Schweizer Filmbranche. Die Preisverleihung findet am 21. März 2014 im Schiffbau in Zürich statt.

Für den Schweizer Filmpreis 2014 wurden 118 Filme zugelassen. Diese wurden von rund 240 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung. Nominiert für den Schweizer Filmpreis wurde dieses Jahr in elf Kategorien. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt 435‘000 Franken dotiert. Mit der neu geschaffenen Kategorie «Beste Montage» wird die wichtige Arbeit des Schnitts im Produktionsprozess eines Filmes gewürdigt. Ab dieser Ausgabe wird auch der kurze Animationsfilm, statt alle zwei Jahre neu jedes Jahr ausgezeichnet. Das Lausanner Duo 120 Secondes führte durch die Nacht der Nominationen. Informationen gibt es auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2014

«Bester Spielfilm» – je Nomination CHF 25'000
Der Goalie bin ig, Sabine Boss, C-Films
Left Foot Right Foot, Germinal Roaux, CAB Productions
Les grandes ondes (à l'ouest), Lionel Baier, Rita Productions
Mary Queen Of Scots, Thomas Imbach, Okofilm Productions
Traumland, Petra Volpe, Zodiac Pictures

«Bester Dokumentarfilm» – je Nomination CHF 25'000
Der Imker, Mano Khalil, Frame Film
L'escale, Kaveh Bakhtiari, Louise Productions
L'expérience Blocher, Jean-Stéphane Bron, Bande à Part Films
Neuland, Anna Thommen, Fama Film
Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern, Peter Liechti, Liechti Filmproduktion

«Bester Kurzfilm» – je Nomination CHF 10'000
'A iucata, Michele Pennetta, Close Up Films
17 anni, Filippo Demarchi, Cinédokke
Man kann nicht alles auf einmal tun, aber man kann alles auf einmal lassen, Marie-Elsa Sgualdo, Terrain Vague
Sortie de route, David Maye & Tristan Aymon, Terrain Vague, PCT cinéma télévision
The Green Serpent, Benny Jaberg, Benny Jaberg

«Bester Animationsfilm» – je Nomination CHF 10’000
Hasta Santiago, Mauro Carraro, Nadasdy Film
The Kiosk, Anete Melece, Virage Film
Vigia, Marcel Barelli, Nadasdy Film

«Bestes Drehbuch» – je Nomination CHF 5'000
Jasmine Hoch, Sabine Boss, Pedro Lenz, Der Goalie bin ig
Lionel Baier, Julien Bouissoux, Les grandes ondes (à l'ouest)
Petra Volpe, Traumland

«Beste Darstellerin» – je Nomination CHF 5'000
Ursina Lardi, Traumland
Sonja Riesen, Der Goalie bin ig
Bettina Stucky, Traumland

«Bester Darsteller» – je Nomination CHF 5'000
Stefan Kurt, Akte Grüninger
Patrick Lapp, Les grandes ondes (à l’ouest)
Marcus Signer, Der Goalie bin ig

«Beste Darstellung in einer Nebenrolle» – je Nomination CHF 5’000
Leonardo Nigro, Die Schwarzen Brüder
Pascal Ulli, Der Goalie bin ig
Dimitri Stapfer, Left Foot Right Foot

«Beste Filmmusik» – je Nomination CHF 5’000
Christian Garcia, L'expérience Blocher
Peter Von Siebenthal, Richard Köchli, Der Goalie bin ig
Adrian Weyermann, Lovely Louise

«Beste Kamera» – je Nomination CHF 5’000
Denis Jutzeler, Left Foot Right Foot
Lorenz Merz, Cherry Pie
Felix von Muralt, Die Schwarzen Brüder

«Beste Montage» – je Nomination CHF 5’000
Stefan Kälin, De Goalie bin ig
Karine Sudan, L'expérience Blocher
Tania Stöcklin, Vaters Garten - die Liebe meiner Eltern

Wahl der Nominierten
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt die Nominierungskommission, bestehend aus Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen von rund 240 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: John Canciani, künstlerischer Leiter, Internationale Kurzfilmtage, Winterthur; Isabel Meier, Editorin, Berlin; Luc Peter, Produzent, Regisseur und Kameramann, Lausanne; Françoise Deriaz, Redaktorin, Lausanne; Hans Jürg Zinsli, Journalist, Chur/Zürich.

Preisverleihung Schweizer Filmpreis 2014
Die 17. Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 21. März 2014 im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des heimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Pressebilder der Nacht der Nominationen
Druckfähige Bilder der Nacht der Nominationen gibt es am 29. Januar ab 21.30 Uhr auf der Webseite www.schweizerfilmpreis.ch, Rubrik «Medien».

Akkreditierung Schweizer Filmpreis 2014
Die Einladung für die Akkreditierung zur Preisverleihung Schweizer Filmpreis 2014 in Zürich wird im Februar 2014 versendet.

www.schweizerfilmpreis.ch
www.bak.admin.ch