FAQ

Warum braucht es eine Nominationskommission?

Das Eidgenössische Departement des Innern EDI wählt die fünfköpfige Nominationskommission, bestehend aus Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus. Darüber hinaus unterbreitet die Nominationskommission dem Bundesamt für Kultur jedes Jahr einen Vorschlag für den Spezialpreis der Akademie. Dieser würdigt eine herausragende Leistung technisch künstlerischer Art, die nicht in einer der zwölf Kategorien abgedeckt ist.

Warum muss ich mich in der Nominierungsrunde zur Wahl anmelden und angeben, in welchen Kategorien ich abstimmen möchte?

Die Filmakademie erwartet von den abstimmenden Mitgliedern, dass sie sämtliche zu beurteilenden Werke anschauen und mit Sorgfalt und Respekt beurteilen. Und sie sollen sich überlegen, in welchen Kategorien sie sich besonders kompetent fühlen.

Warum erhalte ich nach dem Abstimmen möglicherweise einen Telefonanruf von einem Notar?

Die für die Abstimmung angemeldeten Mitglieder der Schweizer Filmakademie wählen in einer ersten Runde die Nominierten und in einer zweiten Runde die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreis in einer geheimen Wahl. Ein Notar überprüft die Wahlentscheidungen durch stichprobenartige Telefonanrufe und übermittelt die Ergebnisse danach dem Bundesamt für Kultur und der Schweizer Filmakademie.

Ist die Anonymität meiner Wahl gewährleistet?

Ja. Die Sicherheit beim Abstimmen ist oberstes Gebot, und die Wahrung des Wahlgeheimnisses ist ein wichtiger Grundsatz. Die Filmakademie und auch das Bundesamt für Kultur haben keinerlei Einsicht in einzelne Wahlentscheidungen. Sie erhalten die notariell beglaubigten Ergebnisse in anonymisierter Form.

Warum muss ich meine Wahl gewichten?

In der Nominierungsrunde müssen die Stimmen gewichtet werden, damit eindeutige Resultate entstehen. Die Gewichtung wird nur im Fall eines Stimmengleichstands berücksichtigt.

Warum kam es trotzdem zu ex aequo Resultaten?

Ein Stimmen- und Gewichtungsgleichstands in der Nominierungsrunde ist extrem unwahrscheinlich und kam trotzdem bereits einmal vor. In der Gewinnerrunde kann es durchaus vorkommen, dass zwei Filme dieselbe Anzahl Stimmen erhalten. In diesem Fall kommt es zu einem ex aequo Preis.